Sonntag, August 07, 2005

Scheiße, Scheiße, Scheiße ... Ende !!!

Samstag, August 06, 2005

So hatten wir noch knapp 7 Stunden Zeit bis zu unseren Weiterflug von Paris nach Düsseldorf.
Ziemlich kaputt von dem 11 - Stunden Flug, setzten wir uns trotzdem in den nächsten Bus und fuhren in das Zentrum von Paris, zum Arc de Triomphe, schlenderten die Av. des Chaps Elysees entlang, machten einen Abstecher zum Eifelturm und zur Seine, tranken noch ein Käffchen und kehrten völlig geschafft zum Airport Charles de Gaulle zurück.
Von hier aus flog unsere Maschine, natürlich mit etwas Verspätung, gegen 19:00 Uhr nach Düsseldorf und landete dort aber pünklich!
Nun ist die schöne Zeit entgültig vorbei, der Regen bei unserer Ankunft in Düsseldorf gab uns den allerletzten Rest!

Freitag, August 05, 2005

Endgültig Abschied nehmen hieß es leider am heutigen Abreisetag, vom Auschecken im Motel in der Lombard Street, San Francisco und dem Schlüsselrumdrehen in Zappas Wohnungstür in Ratingen, liegen genau 25 Stunden. Eine Zeit die es in sich hatte, unser Breakfast genossen wir zur Mittagszeit in einem Cafe in der Fillmore Street, in der wir dann noch unsere restliche Zeit vertrödelten.
Gegen 14:00 Uhr gaben wir unseren Mietwagen auf dem International Airport SF ab und mit etwas Verspätung (geplante Abflugzeit 16:15 Uhr Pazific Time) hob unser Flieger vom Airport ab und landete etwas eher in Paris auf dem Flughafen Charles de Gaulle (Sonnabend gegen 11:30 Uhr MESZ).

Donnerstag, August 04, 2005

Der letzte vollständige Tag unserer Nordwest Tour durch die USA ist nun auch fast vorüber, ein bischen traurig ist es schon, aber jammern bringt uns auch bloß nicht weiter.
So begannen wir den Tag im Stadtteil Pacific Height von San Francisco natürlich mit einem ausgedehnten Frühstück. Gegen Mittag schlenderten wir zur Fishermans Wharf und setzten vom Pier 41 aus mit dem Boot auf Alcatraz über (Entfernung 2,5 km).
Auf der ehemaligen Gefängnisinsel konnten wir uns in Ruhe den Zellentrakt, Keller, Kantine, Sporthalle und Freigelände anschauen.
Hier einige Infos zu Alcatraz: Der Name wird aus dem spanischen hergeleitet (Isla de los Alcatraces) und bedeutet Insel der Pelikane, erst baute man hier Leuchtturm und Befestigungsanlagen, während des Bürgerkrieges ein Militägefängniss, von 1934 bis 1963 war es ein Zuchthaus und von 1969 bis 1971 wurde die Insel von den Indianern besetzt um für ihre Rechte und ihren Anspruch auf ihr Land zu demonstrieren.
Nach unseren Abstecher auf Alcatraz ließen wir mit einem kleinen Shoppingbummel und einem Tässchen Kaffee in der Nachmittagssonne auf der Fishermans Wharf den Tag ausklingen...
Zum Schluß noch etwas Statistik:
Wärend unserer fast dreiwöchigen Tour sind wir 3240 Meilen mit unseren Mietwagen gefahren.
(5215 km)
Faktor: 1,0000 Meile = 1,6093 Kilometer

Mittwoch, August 03, 2005

Nach einem reichlichen Frühstück in The Miner´s Shack Cafe in der beschaulichen Downtown von Sonora machten wir uns recht zeitig auf die Socken nach San Francisco. Die Fahrt führte uns an riesigen Obstplantagen, die von Oakdale bis Escalon reichen, vorbei. Durch besonders fruchbaren Boden und beste klimatische Bedingungen in Californien hat man die optimalsten Voraussetzungen für den Obst- und Gemüseanbau.
Weiter ging unsere Fahrt auf dem Freeway vorbei an Livermore und Oakland, über die Oakland Bay Bridge hinein ins Zentrum von San Francisco. Ohne uns einmal im Straßendschungel von SF zu verfahren, fanden wir sofort das Redwood Motel in der Lombard Street wieder. Hier hatten wir zum Beginn unserer Tour schon einmal für 2 Tage eingecheckt und nutzen dieses für die letzten Tage unseres USA Trips. Am Freitag 16:15 Uhr sitzen wir leider in unseren Flieger und müssen, da der Urlaub vorbei ist, in die Heimat zurück. So stürzten wir uns noch mal in das Großstadtleben der Multi-Kulti-Stadt San Francisco.
Wir trampelten zur Fishermans Wharf, von da aus durch Chinatown zum Union Square wo gerade eine Livekonzert stattfand, den Shoppingteil erledigten wir der Market Street und Post Street, zurück zur Lombard Street surften wir auf den bekannten Cable Car.
Durch eine dicke Portion Glück erhielten wir für morgen noch die letzten beiden Tickets (die Tickets sind bis nächsten Dienstag ausgebucht) für eine Bootstour auf die Insel Alcatraz, die wohl jedem als berüchtigte, ehemalige Gefängnissinsel bekannt sein sollte.
So jetzt genießen wir noch etwas Frisco!

Dienstag, August 02, 2005

Mal wieder fix und fertig, wie fast jeden Tag wärend unserer dreiwöchigen Urlaubstour. Am heutigen Dienstag sind wir sehr zeitig aufgestanden um so viele Eindrücke wie möglich von einem unserer Tour Highlights, dem Yosimite National Park mitzubekommen. Vorher hatten wir noch gemütlich im Coffee Emporium, in der Oldtown von Jamestown gefrühstückt.
Zuerst einige Fakten zum Natioanl Park, da diese gestern zu kurz gekommen sind:
Nationalpark im Osten Kaliforniens, der 1890 eingerichtet wurde und eine Fläche von 3 080 Quadratkilometern umfasst. Der bekannteste Cañon des in der Sierra Nevada gelegenen Parks ist das Yosemite Valley des Merced River. Es ist etwa elf Kilometer lang und 1,6 Kilometer breit. Gletscher formten das Tal und rundeten die domförmigen Granitberge ab, die sich über den Talboden erheben. Über die steilen Granitwände stürzen zahlreiche Wasserfälle in die Tiefe. Die Yosemite Falls bestehen aus drei Stufen und besitzen insgesamt eine Fallhöhe von 739 Metern. Andere Wasserfälle sind der Ribbon Fall, der in einer einzigen Stufe über 491 Meter in die Tiefe stürzt, der Bridalveil Fall (189 Meter), der in einem feinen Schleier aus Wassertröpfchen endet, sowie der Vernal Fall (97 Meter).
In den höheren Lagen des Parks befindet sich eine ausgedehnte Hochfläche, die Toulumne Meadows, sowie zahlreiche Berge der Sierra Nevada, darunter der Mount Lyell mit einer Höhe von 3 997 Metern. Zudem wachsen im Gebiet des Nationalparks große Bestände an Mammutbäumen.
In höheren Lagen weichen Kiefern-, Tannen- und Zedernwälder Bergwiesen. Der Park bildet den Lebensraum für ungefähr 1 300 Arten von Blütenpflanzen und 31 Baumarten. Die Tierwelt ist durch etwa 60 Säugetierarten, darunter Bären und Rothirsche, sowie 220 Vogelarten vertreten. Der Nationalpark wurde 1984 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Nach dem wir gestern bereits den nördlichen Teil mit den Meadows, Seen, Felsen und Schluchten erkundet haben, begannen wir unsere heutige Tour wiederum am nordwestlichen Eingang des Parkes, fuhren diesmal aber am Yosemite Valley vorbei zum südlichen Teil, zum Mariposa Grove wo wir die beeindruckenden Mammutbäume (Riesensequoia werden bis 85 m hoch und haben einen Basisdurchmesser bis zu 10 m) und Redwoods bestaunen konnten.
Am Nachmittag, leider schon wieder unter Zeitdruck, führte uns unserer Rückweg durch das Yosemite Valley, wo wir zuerst die Bridalveil Falls an denen wir schon am Vormittag einen kurzen Zwischenstop eingelegt hatten und anschließend die beeindruckenden Yosemite Falls erwanderten.
Bei der Fülle der Eindrücke die der Nationalpark zu bieten hat, reichen zwei Tage bei weitem nicht aus, um alles erkunden und erleben zu können.
Am Abend fuhren wir im Eiltempo zurück in unser Motel nach Jamestown (Sonora) und bereiten uns nun auf unsere Rückfahrt nach San Francisco vor.

Montag, August 01, 2005

Am Vormittag verließen wir Carson City ohne unser heiliges Frühstück, hatten uns aber vorher Kaffee und lecker Baguette besorgt um "on the road" einen Breakfast-Picknick-Stop einzulegen.
Unsere heutige Tour führte uns weiter nach Süden durch die Highlands der Sierra Nevada, in Topaz Lake passierten wir die Stateline zu Californien und sagten Nevada entgültig Good By. Über den 2301 m hohen Devils Gate Pass kamen wir zum Mono Lake, einem uralten Gewässer mit einer Insel vulkanischen Ursprungs. Der eindrucksvolle See der in einer Höhe von 1943 m über dem Meeresspiegel liegt, ist der letzte Rest eines riesigen Sees, der langsam versalzte und zusammenschrupfte. Immer noch verkleinet sich die Wasserfläche, hauptsächlich verursacht dadurch, daß der Großraum Los Angeles die den See speisenden Flüsse als Trinkwasserreservoir anzapft. Dies wird hier an Hand abgesteckter Pegelstände am Ufer deutlich sichtbar. Obwohl diese Umweltsünde seit über 50 Jahren bekannt ist, wurden erst im Jahre 1994 erste gesetzliche Schritte zum Schutz des Mono Lake eingeleitet. Das ungewöhlichste am Mono Lake sind die skurillen Kalksteingebilde, die sich in Ufernähe weiß aus dem Wasser erheben und ein Tummelplatz für die zahlreichen Vogelarten sind.
Vom Südufer des Mono Lake wählten wir für unsere weitere Tour die Nordroute (höchster Punkt der Strecke ca. 3250 m) durch den Yosemiti National Park , wo wir bei der 6 Stündigen Fahrt bereits erste Eindrücke sammeln konnten.
Als Unterkunft wählten wir ein preiswertes aber schönes Motel westlich des National Parks in Jamestown, von wo aus wir morgen unsere zweite Tour in den südlichen Teil des Parks und in das Yosemiti Valley starten werden.

Sonntag, Juli 31, 2005

Carson City blieb am heutigen Sonntag unser Ausgangspunkt für unseren "Faultag", gestern hatten wir schon unser windiges Motel für 2 Nächte gebucht. So konnten wir diesen Tag etwas ruhiger angehen, Urlaub im Urlaub sozusagen. Unser geliebtes Frühstück habe ich natürlich nicht vergessen, bei Starbucks gab es den Kaffee und bei Subway lecker Wraps.
Der gigantische Lake Tahoe ist von Carson City nur wenige Meilen entfernt, so umrundeten wir einmal den mit 500 m zweittiefsten See der USA, dessen Wasserspiegel auf einer Höhe von 1860 m über den Meeresspiegel liegt.
Die Tour dauerte schon einige Stündchen, denn der See mit seinen dichten Wäldern ist wie eine Oase in der so sonst kargen Desertlandschaft und bietet viele interessante Punkte zum verweilen und erkunden. Ungefähr 80 Meilen legten wir für die Umrundung des Lake Tahoe zurück, den man am Sonntag wegen der Menschenmassen eigentlich meiden sollte.
Auf dem Rückweg von unserer Tagestour haben wir das "Regierungsviertel" von Carson City entdeckt, den Senat, den Sitz des Gouverneurs und das Staatssekretariat, alles innerhalb zweier Blocks. Das Staatssekretariat sieht aus wie eine abgef***te Spielothek in Leipzig-Lindenau oder ähnlich.
So jetzt ist Faultag und ab in das Nachtleben!

Samstag, Juli 30, 2005

Am Vormittag verließen wir das Städtchen Alturas, kaum zu Glauben, ohne unser heiliges Frühstück (deswegen wird es immer wieder erwähnt)! Aber einige Meilen auf Tour fanden wir doch noch ein nettes Cafe, daß Most Likely Cafe im 23 - Seelen Dorf Likely.
Endlich für den Tag gestärkt konnte unsere Tour mit dem eigentlichen Ziel Reno weitergehen,
wir fuhren meilenweit duch das Hochland der Sierra Nevada (1400 - 1600 m über dem Meeresspiegel), die Straßen schienen endlos geradeaus zu verlaufen. Am frühen Nachmittag erreichten wir den Bundesstaat Nevada.
Hier einige kurze Fakten zu Nevada: Sein Beiname ist Siverstate - Die Silberminen bilden auch heute (neben Glücksspiel und Tourismus) noch eine wichtige Einkommensquelle, haben aber vor allem zur Gründung (31.10.1864) des Staates (36. Staat der USA) geführt. Nevada bedeutet im Spanischen "Schneebedeckt", so fanden die ersten Europäer auch die Berge der Sierra Nevada vor. Carson City ist die Hauptstadt und Las Vegas und Reno sind die größten Städte dieses Bundesstaates.
Wir durchfuhren Reno und steuerten die Silberminenstadt Virginia City an, hier fühlte man sich um 140 Jahre zurückversetzt, sieht man mal großzügig über den Touristenrummel hinweg. Von Saloon, Brauerei, alten Geschäften bis Eisenbahnstation ist hier alles wie in einer Westernstadt erhalten. Nach dieser Zeitreise fuhren wir weiter duch die Wüste nach Carson City und machten hier unseren Zwischenstop in einem windigen Motel.

Freitag, Juli 29, 2005

Junction City verließen wir nach Kaffee und etwas Frühstück bei Subway am Vormittag, fuhren bis Eugene und von dort auf die Interstate 5 South bis Rosenburg. Hier verließen wir den Highway und fuhren Richtung Osten, entlang dem Umpaqua River durch die Wildniss, vorbei an Schluchten und tiefen Wäldern. Hier machten wir noch einen Abstecher zu den Toketee Falls, ein beeindruckender Wasserfall in malerischer Landschaft.
Unser nächstes Ziel war der Crater Lake, im Crater Lake National Park, hier setzten wir unsere Vulkantour fort. In über 2000 Meter Höhe erstreckte sich um den Crater Lake eine faszinierende Landschaft, der tiefblaue Vulkansee (mit einer Wassertiefe von 590 m der tiefste See Amerikas) mit seinem herausragenden Vulkankegel (Wizard Island) und der Vulkankegel Merriman (unter dem Wasserspiegel) scheint wie ein Ort der Ruhe, welche vielleicht auch täuschen mag. Nach unserem Drive um den Crater Lake fuhren wir weiter Richtung Süden bis Klamath Falls (die Sonne wurde das erstmal für 10 Minuten vom Regen abgelöst, unser erster Regen auf unserer Reise), knapp hinter Merrill in südöstlicher Richtung verließen wir den Bundesstaat Oregon und machten nach langer Fahrt Zwischenstop in Alturas in Californien.
Unseren Streckenrekord von Gestern (317 Meilen) haben wir heute mit 366 Meilen gebrochen, und trotzdem sind wir nicht nur überall vorbeigerauscht sondern konnten so manches Wunder der Natur entdecken.

Donnerstag, Juli 28, 2005

Am späten Vormittag, nach einem reichlichen Frühstück bei Charlies starteten wir von Enumclaw in das Gebirge des Mount Rainier National Park. Das sollte der Beginn unserer Tour zu einem Teil des Vulkangürtels,den Cascaden-Vulkanen, die sich von Vancouver Island bis etwa 200 km nörlich von San Francisco erstrecken und zum circum-pazifischen Vulkangürtel gehören (Ring of Fire), sein. Die Indianer nannten den 4392 m hohen Gipfel des Mount Rainier, welcher für seine vielen Gletscher bekannt ist und weithin sichtbar ist, "Der Berg, der Gott ist!".
Über waldige, kurvenreiche Nebenstrecken führte unsere Tour weiter zum noch aktiven Vulkan Mount Saint Helens (2550 m hoch). Der letzte große Ausbruch war im Jahre 1980, die Spuren dieser Naturkatastrophe sind noch heute deutlich zu sehen. Weiter ging vorbei am Mount Hood (3427 m hoch), welchen wir aus Zeitgründen nur aus der Ferne bewunderten.
Duch die größte Stadt des Bundesstaates Oregon, Portland und die Hauptstadt Salem fuhren wir aus dem selben Grund leider nur duch.
Südlich von Salem, in Junction City machten wir Zwischenstop um morgen weiter in das Landesinnere, zu unserem nächsten Ziel, dem Crater Lake National Park zu touren.

Mittwoch, Juli 27, 2005

Aus der ländlichen Region um Discovery Bay machten wir uns nach einem kleinen Frühstück und dem dünnsten Kaffee im ganzen Bundesstaat Washingthon und das in einem umgebautem Train, auf in die Metropole Seattle.
Gegen Mittag setzten wir mit der Fähre von Bainbridge Island über die Bucht Puget Sound in die grösste Stadt Washingtons (520.000 Einwohner) über, und das für einen fairen Preis und ohne großes Warten. Da wir mit dem Wetter, wie eigentlich bisher immer, auch heute wieder Glück hatten, bot sich uns bei strahlenden Sonnenschein eine phantastische Sicht auf die Skyline von Seattle und den Mount Rainier.
In Seattle angekommen parkten wir gleich in Downtown unseren Mietwagen ab und konnten somit den Pioneer Square (die Wurzel der weißen Besiedlung), Pike Place Market (ehemaliger Fischmark, jetzt Touristenmeile) und die Waterfront (Piers und Seattle Aquarium) bequem zu Fuß erreichen. Außerdem gab es beim Starbucks in der First Avenue endlich wieder einen vernünftigen Kaffee.
Hier noch eine Warnung vor einer Touristenfalle, in die wir dummerweise getappt sind: Die verlockende UNDERGROUND Tour vom Pioneer Building können wir keinen empfehlen, die dargebotenen Fakten sind zwar okay, aber die Pseudo- Kulisse war keinesfalls die 11 Bucks pro Nase wert.
Wider Erwarten hatten wir uns relativ zügig aus dem Großstadt- und Highwaydschungel herausgefunden und auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel, dem Mount Rainier, machten wir in Enumclaw Halt.

Dienstag, Juli 26, 2005

So schnell wie der Nebel am gestrigen Abend über die Bucht herraufgezogen war, so schnell zog sich der Nebelteppich am heutigen Morgen zurück, die Sonne und blauer Himmel bestimmten das Geschehen. So hatten wir bei unseren Abstecher zum Cape Flattery (in der Makah Indian Reservation), den Nordwestlichsten Punkt unserer Tour, eine wunderbare Sicht über den Pazifik und über die Bucht nach Kanada. Außerdem haben wir nun die Pazifik Küste von Capo San Lucas (südlichster Teil der Baja California/Mexiko) über Tijuana (MEX), San Diego, Los Angeles, San Francisco bis hoch zum Cape Flattery im Bundesstaat Washington vollständig bereist.
Von nun an ging es erstmal Richtung Osten, immer entlang der Nordküste von Washington. Einen kurzen Stop machten wir in der Stadt Port Angeles, von hier aus fuhren wir in die Berge des Olymic National Park, genauer gesagt zum Hurrican Ridge in ungefähr 1800 m Höhe, von hier aus hatten wir einen wunderbaren Blick auf die verkletscherten Gipfel der Olympic Mountains, deren höchsten Berg, der Mount Olympus mit einer Höhe von 2424 m ist.
Da es für die Überfahrt mit der Fähre nach Seattle schon zu spät war und wir in der Stadt Port Townsend die überteuerten "Edelmotels" dankend abgelehnt hatten, bezogen wir in der Nähe von Discovery Bay eine urige Hütte in den Bergen, mit einer Aussicht auf Bucht und Tal.

Montag, Juli 25, 2005

Bevor wir zu den heutigen Tages-Highlights kommen erstmal zum Einstieg einige Fakten zum Bundesstaat Washington.Der 42. Staat der USA wurde am 11. November 1889 gegründet, seine Hauptstadt ist Olympia und die größte und fortschrittlichste ist Seattle. Der Beiname Evergreen State läßt sich von immergrünen Nadelwäldern herleiten, die einem auf Schritt und Tritt verfolgen, der wahre Namensgeber ist natürlich der erste Präsident der USA, George Washington.
Nun zu unseren Highlights oder vielmehr zu den Naturschauspielen, denen wir heute beiwohnen durften.
Fangen wir am Ziel unserer Tour an, geladet sind wir in Sekiu, einem kleinen verträumten Fischerdorf an der Nordküste Washingtons, an der Strait of Juan de Fuca mit Blick auf Vancouver Island (British Columbia/Kanada). Hier konnten wir bei Sonnenuntergang beobachten wie sich der Nebelteppich wie eine Lawine in wenigen Minuten vom offenen Ozean in die Bucht schob.
Zurück zur heutigen Tour, diese führte uns über Aberdeen zum Lake Quinault der ersten Station im Olympic National Park, von dort ging es weiter an der Pazifik Küste bis zum Ruby Beach, wo wir dem ersten Naturschauspiel beiwohnen konnten. Es war eine sagenhafte und gespenstische Kulisse mit Felsen, grobgewaschenen Kieseln, angeschwemmten toten Baumstämmen, eine Flußmündung endet im Nirvana und das Ganze im wallenden Nebel.
Unser nächster Anlaufpunkt war der Hoh Rain Forest, hier wanderten wir einige Meilen durch den Regenwald in dem man nach nur wenigen Metern den Eindruck gewann, man befinde sich im Märchenwald oder noch treffender formuliert im mystischen Blair Witch Forest. Allerdings sollte erwähnt werden, das sich hier Urwald und Dickicht mit sonnigen Lichtungen und kleinen Flußläufen abwechseln.
Hier noch ein Erlebniss der anderen Art, bei einem Einkauf in der Grocery (Gemischtwarenladen) in Clallem Bay, sprach der Inhaber Vince Zappa auf sein Mothers of Invansion T-Shirt an. So kamen die beiden in ein lockeres Gespräch, und als sich herrausstellte das wir aus Good Old Germany sind war Vince so begeistert, das er uns zum Abschied 2 Becks Dark auf den Parkplatz brachte und uns noch eine alles Gute wünschte. Thanks Vince!

Sonntag, Juli 24, 2005

Unser Ritt durch Oregon begann am heutigen Sonntag schon recht zeitig, am Ende des Tages hatten wir aber nicht mehr als 218 Meilen auf der Uhr, reicht auch. Unseren ersten längeren Stop machten wir in Newport am Yaquina River, in der wir als erstes die markante Brücke befuhren und später duch die historische Bayfront mit ihren Tavernen, Kramläden und Konservenfabriken bummelten. Danach durchstreiften wir die Küstenorte Depoe City (auch bekannt aus dem Film "Einer flog übers Kuckucksnest")und Lincoln City, nicht zu vergessen den Ort Tillamook im Landesinnern mit seinen bekannten Cheese Factorys. Weiter ging es durch mehrere kleine Ortschaften an der Tillamook Bay bis hin zum nächsten Stop am bekannten Badort Cannon Beach mit seinem wunderbaren, meilenweiten Sandstrand und den markanten vorgelagerten Felsen. Ein wunderbarer Ort am Pazifik zum schwimmen, surfen und relaxen.
Trotz alledem mußten wir weiter, der letzte Ort in Oregon auf unsrer Nordtour war das Städtchen Astoria (für uns Klein San Francisco wegen der Berglage, dem Gefälle der Straßen und seiner Lage am Pazifik) am Columbia River mit seiner gigantischen Brücke (Länge immerhin 7 km), über die wir Oregon vorerst verließen und den Evergreen Bundesstaat Washington erreichten. Hier fuhren wir meilenweit durch Wälder ohne ein Anzeichen von Zivilisation, bis wir auf den Ort South Bend stießen und hier die leckerste Chickenfajita ever direkt vom Eichenholzgrill futterten und danach im Motel eincheckten.

Samstag, Juli 23, 2005

Crescent City in Californien verließen wir nach einem "leckeren-Sparfuchs-Breakfast" bei MC DOOF, wenige Meilen nördlich passierten wir die Grenze zu Oregon und waren gespannt welche Besonderheiten dieser Bundesstaat aufweisen kann. Einiges hatten wir uns schon angelesen, hier einige Infos zu Oregon: Gründung des 33. Bundesstaates der USA im Jahr 1859,die Hauptstadt ist Salem, bei den Indianern bedeutet der Name Oregon "Wundervolles Wasser", auch der Beiname Beaver State (Biber-Staat) ist noch nicht aus dem Sprachgebrauch verdrängt. Zu den bedeutenden Naturerlebnissen gehören z.B. die Küstenstraße und die unzähligen State Parks mit ihren Wäldern, Seen und Flüssen.
Kurz hinter der State-Line hörten dann auch auf wundersame Weise die Nebel des Grauens auf, endlich durchgehend strahlender Sonnenschein, wenn auch ungewohnt stürmisch. Nicht umsonst sind einige Teile der Küste als Tsunami Warngebiete eingestuft.
So tourten wir auf der 101 entlang der pazifischen Küste, durch tiefe Wälder, vorbei an Seen und Schluchten. Zwischenstops machten wir in den kleinen Touristen- Fischerdörfern Bandon und Florence, die wieder den typischen amerikanischen Kleinstadtcharme ausstrahlen. Kurz vor Florence verließen wir die 101 um einen Abstecher in die berühmten Dunes of Oregon zu machen, breite Dünen und Sandstrände, die der Steilküste vorgelagert sind und die sich von der State-Line bis Florence auf einer Länge von ca. 50 Meilen an der Pazific-Küste entlang ziehen.
Kurz hinter Florence besuchten wir die Sea Lion Caves, die weltgrößte Felsenhöhle in der Steilküste, die von hunderten Seelöwen bewohnt ist und von der Bundesstrasse direkt mit einem Lift erreicht werden kann.
Zur Übernachtung wählten wir die kleine Ortschaft Waldport an der Alsea Bay, welches bis 1875 reines Indianernterritorium war und erst danach zur Besiedlung durch Goldsucher freigegeben wurde.

Freitag, Juli 22, 2005

Nach dem wir die historische Altstadt von Eureka und den Hippivorort Arceta unsicher gemacht hatten, wichen wir auf unseren weiteren Wege durch die Redwoods mehrfach von der CA 101 ab, um ein bisschen "in the wilderness" zu schnuppern. So machten wir zuerst einen Umweg in die Hoopa Valley Indian Reservation und benutzten anschließend einen Scenic Byway parrallel zum Freeway um der ursprünglichen Natur der Redwoods mit ihren gigantischen Bäumen und ihren urwaldähnlichen Unterhölzern näher zukommen.
Auch der hier berühmte ELK (Elch), sogar ein ganzes Rudel lief uns über den Weg, natürlich auch wieder bunte Spezialvögel, aber leider kein Stinktier.
Nachdem wir völlig erschöpft in Crescent City angekommen sind und Quartier gemacht haben, unternahem wir noch einen längeren Fußmarsch zum Hafen und zum Strand und konnten (Wunder, oh Wunder) den Sonnenuntergang über dem Pazifik beobachten.

Donnerstag, Juli 21, 2005

Wieder einmal vom Nebel des Grauens überrascht, der dadurch entsteht, daß die heisse aufsteigende Kontinentalluft über der Wüste durch ihre Sogwirkung die kalte und feuchte Luft vom Pazifik anzieht (Dieses Phänomen kann man an der gesamten kalifornischen Nordküste beobachten), machten wir ein ausgiebiges Frühstück in Carlini`s Cafe (Point Arena).
Greets to the nice waitress who kidnapped us directly from the street to the cafe.
Nach unserem Aufbruch von Point Arena machten wir Stop am Point Arena Lighthouse, dort wagten wir den Aufstieg auf den Leuchtturm und überwanden 145 Stufen! Belohnt wurden wir mit einer tollen Aussicht. Als nächstes machten wir im verträumten Küsten- und Künstlerstädtchen Mendocino halt und einige Meilen später in Fort Bragg, mit seiner Skunk Railroad (Skinktiere sind uns aber bisher noch nicht begegnet).
Ab Rockport verläßt die CA 1 den Pazific und führt uns durch das Gebirge und die ersten Redwood Wälder mit ihren Baumgiganten( werden bis zu 120 m hoch) zur CA 101.
Kurz vor Eureka machten wir noch einen kleinen Schlenker, weg von der CA 101, nach Ferndale. Die Stadt mit ihren victorianischen Häusern könnte eine gute Filmkulisse für ein englisches Seebad der vorigen Jahrhundertwende abgeben. Die heutige Tour endete in Eureka am Pazifik.

Mittwoch, Juli 20, 2005

Breakfast im Viertel Pacific Height zum Abschluß unseres SF Besuches. Der anschließende Versuch unseren ersten Blog online zu stellen ist leider gescheitert.
Unsere Tour ging über die Golden Gate Bridge auf der CA 1 als erstes zum Point Reyes National Seashore, eine 28.000 ha grosse Halbinsel mit schroffen Bergformationen und beeindruckender Küstenlandschaft, nicht zu vergessen die Spezialvögel und fliegenden Kühe (Ranch an Ranch).
Die westlichste Spitze der Halbinsel mit dem Lighthouse Visitor Center und der vernebelte Blick auf den Ozean war der Abschluß dieser Rundfahrt. Weiter ging unsere Tour entlang der Tomales Bay, der Bodega Bay (bekannt aus Hitchcock`s - "Die Vögel") aber sonst nur ein Fischerdorf, und natürlich schlengelten wir uns mit unserem Amerikas Besten Auto entlang der beeindruckenden Californischen Steilküste.
Den nächsten längeren Stop machten wir am Fort Ross Historical Park,
einen ehemaligen russischen Außenposten, den südlichsten auf amerikanischen Festland, den es jemals gegeben hat (1806 - 1841). Da wir erst nach 16:30 Uhr dort aufschlugen, sparten wir so den Eintritt, cool!
Dafür schlugen die Halsabschneider beim Motel (Seashell Inn) und der Pizzeria in Point Arena wieder erbarmungslos zu. Oder sagen wir es so, zum Glück haben wir noch eine Unterkunft gefunden!
Point Arena erreichten wir nach der Fahrt durch den Salt Point State Park und das Fischerdorf Gualala.

Dienstag, Juli 19, 2005

Die knapp 15 Stunden Flug inclusive Jet-Lag haben wir nach reichlichem Schlaf gut überstanden und begannen den Tag mit einem Breakfast in der California Street (SF).
Von der California Street sind wir ein Stück vom 49-Mile Scenic Drive abgefahren, mit den Highlights SealRock und Cliff House am Pazific, dem Golden Gate Park und dem Hippi Viertel Haight Ashbury.
Auf der Rücktour zum Motel sind wir noch einmal die berühmt - berüchtigten Strassen von San Francisco abgefahren, um Eindrücke von den Berg- und Talfahren in kurzen Videosequezen festzuhalten.
Am Abend sind wir in den Stadtteil Pacific Heights gefahren und haben dort die Ecke California Street/Fillmore Street abgegrast.
Natürlich gibt es noch viele bekannte und sehenswerte Highligts in dieser weltoffenen Stadt die man sich noch anschauen sollte, aber zum einen fehlt uns die Zeit (morgen geht die Tour weiter Richtung Norden) und zum anderen haben wir uns im Oktober 2003 schon für knapp 3 Tage in San Francisco "rumgetrieben"!

Montag, Juli 18, 2005

Am Montag um 07:20 Uhr ging unser Flieger von Düsseldorf über Paris (Ankunft 08:35 Uhr Weiterflug von Paris 10:15 Uhr) in die USA nach San Francisco, pünktlich um 12:25 Uhr Pazific Time (21:25 Uhr nach unserer MESZ,Zeitunterschied -9 Stunden) landeten wir auf dem Airport San Francisco International. Nun konnte unsere knapp drei wöchige Nordwest Tour durch die Staaten, die eine Fortsetzung unserer USA Tour vor zwei Jahren und der letztjährigen Mexico Tour ist, beginnen!!!
Auf dem Airport SF schnappten wir unseren in Deutschland vorgebuchten Mietwagen und ab ging es in die City von San Francisco, wir verbanden die City Rundfahrt gleich mit der Suche nach einem Motel. Nach drei Preisanfragen checkten wir im Redwood Inn in der Lombardstreet ein. Unsere ersten Aktivitäten beschränkten sich heute auf einen Abstecher zum Aquatic Park und Municipal Pier (Phantastische Sicht auf Alcatraz, aber vernebelte Sicht auf die Golden Gate Bridge), zum Fort Mason (Mason Park) und zum Abschluss des langen Tages gönnten wir uns ein leckeres Gutenacht-Dinner an der Marina. Immerhin hatten wir nun schon 25 bis 26 Stunden seit dem superzeitgen Aufstehen (ohne unser heiliges Frühstück) am Anreisetag in den Knochen. Gute Nacht.

Sonntag, Juli 17, 2005


Hihi !

An dieser Stelle wollen wir unsere Eindrücke während unseres USA - Trips im Juli/August 2005 entlang der Pazifikküste durch die Staaten CALIFORNIEN, OREGON und WASHINGTON und zurück durch die Sierra NEVADA hoffentlich zeitnah dokumentieren.

Wir versuchen unser Bestes !?!

Willi & Zappa

Ratingen, am Tage vor dem Abflug


Fast vergessen:

Als Vorabinfo schonmal die Eckdaten unserer geplanten Route.